Lebensspuren - Heimatmuseum Niedereschach

Konzept

Das Konzept des Museums besteht hauptsächlich in der inszenierten Darstellung des dörflichen Lebens unserer Region in der Zeit von 1890 bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts. Gegenstände werden im Zusammenhang mit dem dörflichem Lebensraum ausgestellt. So soll der Besucher nicht Schaukästen oder Vitrinen gegenüber stehen, sondern sich mitten im früheren Umfeld bewegen. Sei es Schlachthaus, gute Stube oder Küche, Bad oder Werkstätten: alles ist im ursprünglichen Zusammenhang ausgestellt und so z.T. selbsterklärend. Sollten Gegenstände aus Sicherheitsgründen in Vitrinen stehen, so sind diese trotzdem im entsprechenden Umfeld aufgestellt. Diese szenische  Darstellungsweise, die z.B. in Frankreich schon lange Tradition hat, wird inzwischen auch in Deutschland vermehrt praktiziert. Sie bietet auch dem Laien einen großen Selbsterkennungswert und der Besuch wird zur erlebbaren Erfahrung.
Dadurch wird das Verständnis für die Lebensweise und die Geschichte im Dorf früherer Zeiten gefördert und leicht verständlich gemacht.
Die Vielzahl der Objekte regt die Entdeckerfreude und Neugier an, wobei die Fülle der Hausgegenstände durchaus der Gepflogenheit früherer Zeiten entspricht, "nichts wegzuwerfen", ganz im Gegensatz zur nüchternen Sachlichkeit der heutigen Wohnungen. Das Gleiche gilt auch für die Werkstätten und Fachräume.